Strompreisentwicklung 2012

Strom wird auch im jahr 2012 für den Verbraucher teurer. Laut aktuellen Informationen von Verivox rechnet das Unternehmen mit einer durchschnittlichen Strompreiserhöhung von 4% zum jahreswechsel.

„Die Strompreise für private Verbraucher in Deutschland steigen damit im zwölften Jahr in Folge“, sagte Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.
Die erhöhte Umlage für die erneuerbaren Energien sowie die Erhöhung der Großhandelspreise sind die Gründe für die Mehrkosten. Diee Großhandelspreise waren nach der Abschaltung von acht deutschen Atomkraftwerken im Sommer um rund zehn Prozent gestiegen.
Die elf größten Netzbetreiber haben bereits Erhöhungen von rund 6,5 Prozent angekündigt. Demnach, erhöhe sich der Endpreis für Verbraucher um weitere zwei Prozent im jahr 2012.

Noch immer kein DSL verfügbar? – Verivox zeigt Ihnen die Alternativen

Heidelberg. Der Begriff DSL wird inzwischen als Synonym für schnelles Internet verwendet, ist jedoch längst nicht bundesweit verfügbar. Insbesondere in ländlichen Gebieten gibt es noch immer Haushalte, die von einem schnellen Internetzugang nur träumen können. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox nennt die Alternativen zu DSL via Telefonleitung und erklärt, warum diese Technik nicht flächendeckend verfügbar ist.

DSL-Verfügbarkeit und DSL-Geschwindigkeit: Wovon hängt das ab?

Ob DSL an einem bestimmten Ort verfügbar ist und in welcher Geschwindigkeit, hängt unter anderem von der Leitungslänge zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstelle ab. Diese Entfernung ist entscheidend, da die Datenübertragungsgeschwindigkeit mit zunehmender Distanz abnimmt. Liegen Vermittlungsstelle und Teilnehmer also zu weit auseinander, ist DSL gar nicht möglich.

„Da DSL in Deutschland nicht flächendeckend zur Verfügung steht, wird von Verbrauchern immer wieder die Frage nach alternativen Zugangsarten gestellt“, sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Christof Zinkgräf, der folgende Ausweichmöglichkeiten nennt:

Mobiles Internet

Ein Internetzugang kann auch über das Mobilfunknetz hergestellt werden. Internet via HSDPA stellt eine sehr gute Alternative dar, denn immerhin sind Geschwindigkeiten von bis zu 7,2Mbit/s möglich.

Wer das Mobilfunknetz als Zugang nutzt, genießt die Vorteile des mobilen Internets, denn man kann mit einem Surfstick auch unterwegs im Netz surfen. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich mehrere Nutzer die Bandbreite teilen, weshalb auch die versprochene Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s nicht immer erreicht wird.

Tarife: Für Vielsurfer sind UMTS-Flatrate-Tarife beispielsweise von 1&1 empfehlenswert, denn man surft so viel und so lange man will zu einem monatlichen Fixpreis. Für Kostenbewusste eignen sich UMTS-Prepaid-Tarife, beispielsweise von O2, denn man bezahlt nur die Zeit, die auch wirklich genutzt wurde und hat so die Kosten immer unter Kontrolle. Für Spontansurfer ist eine Tagesflat genau das Richtige: Für einen festen Betrag kann man einen Tag uneingeschränkt surfen – ohne eine Vertragsbindung eingehen zu müssen. Congstar bietet für 2,49 Euro eine solche Tagesflat an.

LTE als Hoffnungsträger

Noch schneller soll es in naher Zukunft mit der nächsten Mobilfunk-generation namens LTE gehen. „LTE wird zukünftig eine besonders interessante Alternative zu DSL sein. Vor allem die Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität wird neue Maßstäbe setzen, denn LTE ist zehnmal so schnell wie der Vorgängerstandard HSDPA“, sagt Zinkgräf.

Kabel-Internet

Dank neuer Technik und umgerüsteten Netzen bieten Kabelanbieter wie Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia Internetzugänge per Kabel-DSL (www.verivox.de/kabelanschluss/) an. Jedoch ist auch Kabel-DSL nicht überall verfügbar: Voraussetzung ist der Anschluss an das modernisierte Kabelnetz und ein aufgerüstetes Hausnetz. Ob Breitbandzugang und Internettelefonie über Kabel auch tatsächlich verfügbar sind, muss beim jeweiligen Kabelnetzbetreiber ermittelt werden.
Der Vorteil von Kabel-DSL ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Angebote sind insgesamt recht günstig und bieten je nach Tarif Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.

Verfügbare Angebote für Kabel-Internet findet man beispielsweise mit dem DSL-Preisvergleich von Verivox. Einfach Vorwahl in den Tarifrechner eingeben und das passende Angebot auswählen.

Nische: Internet via Satellit oder WiMax

„Ein Internetzugang über Satellit ist kein billiges Vergnügen, denn es werden einige technische Voraussetzungen benötigt. Das Gleiche gilt für WiMax“, sagt Zinkgräf. Und auch die Zukunftsfähigkeit dieser Technologien scheint begrenzt: So gab der weltweit größte Netzwerkausrüster Cisco bekannt, kein WiMax-Equipment mehr zu entwickeln und herzustellen, da Investitionen in den LTE-Standard einen größeren wirtschaftlichen Nutzen versprechen.

24.10.2010 | Quelle: openPR
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