EU will Steigerung der Energieeffizienz vorantreiben

Komissionspräsident Barroso wirft den EU-Staaten vor die Zielsetzung zur Steigerung der Energieffizienz nur schleppend voranzutreiben. Während der Ausbau der erneuerbaren Energie planmäßig erfolgt gerät die Zweite Vereinbarung ins Hintertreffen. Nach heutigem Stand ist die Zielsetzung zur Steigerung der Energieeffizienz um 20% bis 2020 nicht zu erreichen.

Als Reaktion auf den Klimawandel haben die Staats- und Regierungschefs im März 2007, unter deutscher Ratspräsidentschaft, beschlossen drei 2020-Ziele beschlossen
Zwei der gesetzten Ziele, der Ausbau der erneuerbaren Energie auf 20 Prozent des Verbrauchs und die Reduktion des Treibhausgasausstoßes um 20 Prozent bis 2020 werden durch konkrete, detaillierte und verpflichtende EU-Vorgaben geregelt.
Auf vergleichbare Vorgaben zum Energiesparen konnte sich die EU bisher nicht einigen. Einzig strikte Energieeffizienz-Auflagen für Neubauten, ab dem Jahre 2020, wurden beschlossen.

Die EU-Kommission treibt die Frage der Energieeffizienz schon seit einigen Monaten voran. Dabei geht es ihr nicht nur um den Klimaschutz, sondern auch um die Unabhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen aus Drittländern. Energieeffizienz sei die beste Energiequelle, sagte Barroso am Mittwoch.

12.01.2011 | Quelle: wechselstube.net
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Haushalte in Ostdeutschland bezahlen besonders viel für Strom

Haushalte in Ostdeutschland bezahlen überdurchschnittlich viel für Strom. Das ergibt eine Untersuchung von Tarifexperten. Grundlage der Erhebung sind die Strompreise ab dem 1. Januar. Bundesweit erhöhen rund 570 Grundversorger zum Jahreswechsel die Strompreise, darunter auch viele Versorger in Ostdeutschland.

Nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 muss eine Familie in Ostdeutschland ab 1. Januar rund 1270 Euro für Strom bezahlen (Verbrauch: 5000 Kilowattstunden im Jahr).

Damit bezahlt ein ostdeutscher Haushalt im Durchschnitt rund 22 Euro pro Jahr mehr als ein vergleichbarer Haushalt im Westen der Republik. Unter den acht teuersten Bundesländern finden sich alle fünf ostdeutschen Länder wieder. Dabei ist Sachsen-Anhalt mit einem Durchschnittspreis von 1309 Euro am teuersten.

Die Preiserhöhungen zum 1. Januar 2011 sind bei der Untersuchung bereits berücksichtigt. In Ostdeutschland steigen die Strompreise für einen Familienhaushalt durchschnittlich um knapp 70 Euro. Die Preiserhöhung zum Jahreswechsel ist von Verbraucherschützern und Matthias Kurth, dem Präsident der Bundesnetzagentur bereits als stark überzogen kritisiert worden.

Viele Stromanbieter begründen den Anstieg vor allem mit der Ökostrom-Umlage, die ab Januar 1,76 Cent mehr je Kilowattstunde kostet. Viele Versorger verlangen allerdings deutlich mehr. Beispielsweise erhöhen die Stadtwerke Leipzig ab Januar ihren Grundversorgungstarif um 3,09 Cent je Kilowattstunde.

Der Großteil der Haushalte in Deutschland bezieht seinen Strom immer noch vom Grundversorger – und bezahlt damit viel mehr als nötig. „Stromkunden in Ostdeutschland können ihren Strompreis ganz leicht ändern, indem sie einen günstigen Anbieter suchen“, sagt Robert Mundt, Vorstandsvorsitzender des unabhängigen Energieversorgers FlexStrom. Das mittelständische Unternehmen gewinnt derzeit besonders viele Kunden.

Durch einen Wechsel zu einem günstigen Anbieter kann ein Familienhaushalt leicht mehrere hundert Euro im Jahr einsparen. Der Wechsel des Versorgers lässt sich im Internet in wenigen Minuten veranlassen. Gesetzlich ist sichergestellt, dass die Stromversorgung dabei auf keinen Fall unterbrochen wird.

02.01.2011 | Quelle: openPR
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Millionen Haushalte zahlen mehr für Strom: Ist der Preisanstieg wirklich gerechtfertigt?

Staubsaugen – für Millionen Haushalte wird es ab dem 1. Januar 2011 teurer, elektrische Geräte zu benutzen. Denn rund 570 Stromanbieter verlangen dann mehr von ihren Kunden. Teilweise wird der Strompreis sogar um mehr als 19 Prozent erhöht.

Viele Stadtwerke, aber auch Energieriesen wie Vattenfall, EnBW und RWE begründen die Erhöhung mit der gestiegenen Umlage für Ökostrom. Doch: Die Abgabe steigt um nur 1,76 Cent je Kilowattstunde. Viele Preiserhöhungen fallen jedoch deutlich höher aus! So erhöht Vattenfall den Grundversorgungstarif in Berlin um 2,33 Cent je Kilowattstunde, die Stadtwerke Leipzig verlangen ab Januar 3,09 Cent je Kilowattstunde mehr und die Stadtwerke Düren, ein Unternehmen der RWE-Gruppe, erhöht sogar um 3,45 Cent.

Energieexperten kritisieren diese überhöhten Zuschläge: Die Förderung von Ökostrom werde offenbar für Preiserhöhungen missbraucht. „Wir haben in Deutschland kein Problem mit Ökostrom, sondern mit Teuerstrom“, sagt Robert Mundt, Vorstandsvorsitzender von FlexStrom. Der konzernunabhängige Anbieter hatte im letzten Jahr bereits einen überdurchschnittlich hohen Ökostrom-Anteil von 38,2 Prozent – und gehört trotzdem zu den besonders günstigen Anbietern auf dem deutschen Strommarkt.

Die Marktstruktur in Deutschland begünstigt aber die einstigen Monopolanbieter. Das Kartellamt will daher insbesondere die Preispolitik der Energieriesen noch einmal kritisch prüfen. Auch Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, hat die Erhöhungswelle ebenso wie viele Verbraucherzentralen als stark überzogen kritisiert.

Der Großteil der Haushalte in Deutschland bezieht seinen Strom immer noch vom Grundversorger – und bezahlt damit viel mehr als nötig. Durch einen Wechsel zu günstigen Anbietern kann ein Familienhaushalt somit leicht mehrere hundert Euro einsparen. Der Wechsel des Versorgers lässt sich im Internet in wenigen Minuten veranlassen. Gesetzlich ist sichergestellt, dass die Stromversorgung dabei auf keinen Fall unterbrochen wird.

28.12.2010 | Quelle: openPR
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Strompreis- und Stromanbietervergleiche – Vorsicht vor ungeprüfter Übernahme und Vertragsabschluss

Vorsicht ist geboten vor einer ungeprüften Übernahme der von verschiedenen Anbietern im Internet angebotenen Strompreis- und Stromanbietervergleiche.
Die Vergleiche beruhen oftmals auf verschiedenen und vom Verbraucher zu wählenden Vorgaben (z. B. Laufzeit; Preisgarantie oder Preisfixierung; einmaliger Bonus; Tarife mit Vorauskasse und Kaution etc.). Durch die dargestellten „Einsparungen“ wird für den nicht näher prüfenden Verbraucher der Eindruck vermittelt, dass die vorgeschlagenen Angebote oftmals gegenüber dem lokalen Anbieter günstig(er) sind, was sich jedoch bei einer tatsächlichen Nachprüfung als unzutreffend herausstellen kann.

Insbesondere zum Ende des Jahres 2010 derart durchgeführte Vergleiche berücksichtigen nicht die von vielen Stromanbietern ab Afang des Jahres 2011 beabsichtigten Strompreiserhöhungen. Oftmals werden auch nicht sämtliche (aktuellen) Tarife der Anbieter berücksichtigt.
Die Angaben der Stromanbieter sind darauf ausgerichtet, (nur) die Tarife und Konditionen für Neukunden darzustellen, wenn diese zu einem neuen Anbieter wechseln wollen.

Aber selbst dann ist Vorsicht geboten und es empfiehlt sich, die tatsächlichen Preise, Konditionen und Produkte der von diesen Stromvergleichen angebotenen Stromanbieter zu studieren. Dabei ergeben sich oftmals Abweichungen in den Preisen, aber auch in den Stromprodukten.

Auf den Internsetseiten der Stromanbieter kann man (zumeist, nicht immer!) die aktuellen oder ab dem Jahr 2011 angebotenen Preise sehen. Hier kann man ebenfalls gezielt über die zumeist dort vorhandenen Tarifrechner – wenn diese denn funktionieren – eine eigene Kalkulation durchführen.

Durch die auf den Stromanbietern ebenfalls anzugebenden Möglichkeiten,
einen Neukundenbonus auszuwählen, wird oftmals der Spareffekt durch diesen verschleiert. So mancher Verbraucher denkt vermutlich durch diese ausgewiesene Ersparnis, dass er ein besonderes Schnäppchen gegenüber seinem bisherigen Stromlieferanten gemacht hat. Dass dies nicht – oder nur vorübergehend – der Fall ist, sollte er selbst in einer eigenen Berechnung mit den verschiedenen und auf den Anbieterseiten ersichtlichen Tarifen/Konditonen berechnen.

Des Weiteren sollte jeder Verbraucher auch seinen eigenen Verbrauch abstellen und nicht auf denjenigen, den er durch vorgegebene – statistische oder durchschnittliche – Verbrauchszahlen erhält, wenn er die im Haushalt lebende Personenzahl angibt (so z. B. 4 Personen = 4.000 oder 5.000 kWh, obwohl der Verbraucher im eigenen Haushalt nur 3.500 kWh verbraucht hat).
Hat der so durch die Stromvergleiche suchende Verbraucher etwa bei einem Stromverbrauch von 3.700 kWh einen Strompreis pro Jahr von 900,– € zu zahlen (inkl. Grundpreis), so ist die tatsächliche „Ersparnis“ ohne Neukundenbonus natürlich geringer, als wenn er für die vorgegebene „anzuklickende“ Personenzahl von 4 Personen einen Verbrauch von (statistischen) 5.000 kWh angibt.

Es wurde auch festgestellt, dass die Stromvergleiche nicht unbedingt alle Stromanbieter und -lieferanten angeben, die es in der Region des jeweiligen Verbrauchers gibt.

In der anwaltlichen Praxis kommt es des Öfteren vor, dass aufgrund der von verschiedenen Anbietern angebotenen Vorschusszahlungen, durch die das Strompaket wiederum „günstiger“ werden soll, im Falle einer Kündigung des Vertrages durch den Verbraucher dieser erst seinem Geld und einer Endabrechnung hinterher laufen muss.

Daher:
Die im Internet gängigen Stromvergleiche können eine gute Orientierung für den suchenden Verbraucher geben, sich über die Preise der verschiedenen Anbieter und deren Konditionen zu erkundigen; sie machen jedoch die eigene Berechnung und Prüfung, ob das jeweilige Angebot für den jeweiligen Verbraucher in Betracht kommt, keinesfalls entbehrlich. Vor übereilten „Klicks“ muss jedenfalls gewarnt werden, wobei sich die Verbraucher im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Widerrufsfrist (aber nur in dieser!) selbstverständlich auch von dem Vertrag wieder lösen können.

Die Portale mit den Bewertungen anderer Kunden, die von einigen Stromvergleichsportalen auch angegeben werden, sowie insbesondere Tests der verschiedenen Verbraucherverbände / -organisationen sollte der suchende Verbraucher in jedem Fall nutzen.

28.12.2010 | Quelle: openPR
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ENTEGA erreicht Nachhaltigkeit durch Einsatz erneuerbarer Energien.

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird in unterschiedlichen Branchen und vielen Zusammenhängen verwendet. Doch was genau bedeutet er im Zusammenhang mit Energieversorgung?
Für ENTEGA besteht ökologische Nachhaltigkeit darin, die Ressourcen unserer Umwelt zu schonen und dabei die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Dies auch für zukünftige Generationen zu sichern, sehen wir als unsere unternehmerische Verantwortung an. Mit fossilen oder anderen endlichen Ressourcen ist dies nicht möglich. Daher investieren wir in die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind, Wasser und Sonne. Hier liegt ohne Zweifel die Zukunft der Energieversorgung. Mit unserem Ökostrom ist uns bereits ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen. Dieser wird zu 81,6 % aus Wasserkraft, 10,6 % Wind Energie und 6,2 % Biomasse sowie 1,6 % Solarenergie gewonnen und darf sich somit klimaneutral nennen. Wir wissen jedoch, dass umweltbewusste, nachhaltige Konzepte nur dann eine Chance haben, wenn sie auch wirtschaftlich sind. Daher war es uns wichtig, unseren grünen Strom zu günstigen Konditionen anzubieten. Heute und in Zukunft. Die Entscheidung für Ökostrom von ENTEGA schont somit nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.

22.12.2010 | Quelle: entega
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