Atomkrise – Objekte mit grünem Energiepass punkten

Vor dem Hintergrund der Atomkrise in Japan setzt sich die deutsche Bundesregierung derzeit aktiv mit dem Atomausstieg auseinander. Nachdem bereits die sieben ältesten Atommeiler vom Netz genommen wurden, wird inzwischen über einen vorzeitigen Ausstieg aus der Atomenergie debattiert.

Momentan werden etwa knapp 26 % des bundesdeutschen Energiebedarfs mit Atomstrom gedeckt. Fällt dieser Anteil weg, müssen Alternativen geschaffen werden. Doch der Ausbau der Stromproduktion aus Öko-Energien verursacht immense Kosten. Auch der Energieverbrauch muss gesenkt werden, um die höheren Strompreise durch geringeren Verbrauch auszugleichen. Daher ist auch eine Verschärfung der Effizienzstandards im Gebäudebereich ist zu erwarten, wodurch Mietern und Eigentümern ebenfalls höhere Kosten entstehen werden, wenn Modernisierungsarbeiten nötig sind.

Eigentümern und Mietern eines Gebäudes mit grünem Energiepass hingegen dürfte diese Verschärfung keine Nachteile verursachen. Gerade für Immobilienanleger sollte ein grüner Energiepass jetzt der ausschlaggebende Punkt beim Kauf eines Objektes sein. Denn eventuell notwendige Modernisierungsmaßnahmen in der näheren Zukunft würden den Renditeerfolg schnell aushebeln.

12.04.2011 | Quelle: openPR
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